KRITIK – RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE

© 20th Century Fox Germany
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Autoren: Sara und Florian Wurfbaum

Nachdem mir der erste Teil von Rico und Oskar sehr gut gefiel, habe ich mich schon riesig auf die Fortsetzung gefreut.

Zum Filminhalt: Eigentlich gehört Oskar (Juri Winkler) bereits zur Familie, von Rico (Anton Petzold) und als sein Vater eine Auszeit braucht, zieht er so auch vorläufig zu seinem Freund und dessen Mutter Tanja Doretti. Es dauert auch nicht lange bis die beiden Freunde an einen neuen Fall dran sind. Den Helm hat zwar Oskar mittlerweile abgelegt, aber dafür hilft sein neuestes Gimmik, eine besonders große Sonnenbrille, mit der er inkognito agieren kann. Beim wöchentlichen Bingo von Veranstalterin Ellie Wandbek, stellen die kleinen Hobby-Detektive fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Und so kommen sie den Betrüger um Handtaschen-Boris und dessen Chefin auf die Spur. Rico und Oskar müssen sich jedoch nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler – Zwillinge sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrungen bei den Jungs.

Auch diesmal beginnt der Streifen mit einem herrlich stimmungsvollem Zeichentrickfilmintro und stimmt den Zuschauer somit perfekt auf die bekannte Buchvorlage ein. Die Story bietet zu gleicher Maßen Spannung und Witz, so dass die Fans der beiden Jungs durchgehend gut unterhalten werden. Zudem inszeniert der Familienfilm erfahrene Regisseur Wolfgang Groos das sympathische und charmante Abenteuer recht temporeich, dass nie Langeweile aufkommt. Auch garniert er das Geschehen mit köstlichem Wortwitz, dass selbst die begleitenden Erwachenen mit dem Film ihren Spaß haben sollten. Lediglich gegen Ende erweist sich die Geschichte zunehmend aufregender, was dazu führt, dass die kleinsten Zuschauer mit dem packenden Finale eventuell ein wenig aufgewühlt werden.

Aus der hervorragenden Besetzung stechen abermals die beiden Jungdarsteller Anton Petzold und Juri Winkler als die beiden Titel Helden heraus. Da diese Rico und Oskar äußerst liebevoll und charmant darstellen und sich so erneut nah an den Buchfiguren bewegen. Aktuell darf Katharina Thalbach scheinbar in keiner deutschen Familien-Kinoproduktion fehlen, um den Film somit schauspielerisch zu veredeln. So begeistert sie in „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ als boshafte und betrügerische Bingo – Veranstalterin Ellie Wandbeck und lehrt hier den Kindern wieder mal das fürchten. Zudem treten zahlreiche deutsche Schauspielergrößen wie z.b. Moritz Bleitreu als schielender Boris, hier in Nebenrollen auf und werten dadurch die Familenkomödie qualitativ zusätzlich auf.

 

Rico, Oscar und das Herzgebreche - Bewertung

 

AB DEM 11. JUNI 2015 IM KINO!!

Die offizielle Website zum Film: http://www.ricoundoskar-derfilm.de/der-film.html

Deutsche Facebook-Seite zum Film: http://www.facebook.com/RicoOskar.Filme

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