KRITIK – MAD MAX – TOP MOVIES BAND 2

© MPW-Verlag
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Ein Mann wie Max, der nie einen Menschen töten wollte, musste mit ansehen, wie er seine Familie im Gebrüll der Maschinen verlor. Er wurde ein anderer, ein ausgebrannter Einzelgänger, ein Mann, der vor den Dämonen der Vergangenheit in die Wüste floh. Und dort, wo alle Hoffnungen enden, ein neues Leben fand.“

Als MAD MAX 1979 die internationale Tribüne betrat, da änderte er nicht nur das Gesicht des modernen Actionfilms, sondern machte den Hauptdarsteller und den Regisseur weltbekannt. Der Film löste einen Boom ähnlich gelagerter Endzeit-Stoffe aus und hob sich doch meilenweit von jedem Epigonen ab. Nur wo MAD MAX draufsteht, ist auch MAD MAX drin.

George Miller erschuf eine Trilogie, die Ihresgleichen sucht. Er ersann einen mythologischen Helden, der sich konsequent weiterentwickelt und der doch so gestaltet ist, dass in jedem Film die Hauptfigur als auch die Stimmung eine gänzlich eigene sind.

Mehr als ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit Max Rockatansky sein letztes Abenteuer erlebt hat. 27 Jahre, in denen der Mythos MAD MAX anschwoll, in denen George Miller danach trachtete, den Vollstrecker wieder von der Leine zu lassen. Eine lange Zeit, in der er sich mühte, den Mythos neu zu definieren. Und während Miller daran arbeitet, den Endzeitkrieger für ein neues Jahrtausend flott zu machen, richtet dieses Buch den Blick zurück. Auf eine große Trilogie, auf einen großen Star, auf einen visionären Filmemacher, auf ein Subgenre, das von MAD MAX begründet wurde.

 


 

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KRITIK:

Autor: Florian Wurfbaum

Band zwei der TOP-Movies Filmbuchreihe, die Parallel zu den Top-Filme Bänden produziert wird, befasst sich mit der kultigen Endzeit-Action Reihe „Mad Max“, die 2015 mit „Mad Max – Fury Road“ nach 30 Jahren fortgesetzt wurde. Das gut recherchierte Buch befasst sich ausführlich mit der Trilogie aus den 80er Jahren inklusive Biographien der Darsteller und Macher. Hierbei wissen vor allem die spannenden Hintergrundgeschichten, um die Entstehung der Filme und die, mit 14 Seiten, besonders ausgiebige Mel Gibson Biographie zu gefallen. Zudem enthält das Buch einen überaus interessanten und unterhaltsamen Artikel über die „Mad Max“ Plagiatswelle, die Italo-Trash-Perlen wie „The Riffs“ oder „The Executor“ hervorgebracht hat. Desweiteren gibt Autor Peter Osteried einen ersten Ausblick auf das 2015 erschienenen vierten Teil mit Tom Hardy in der Hauptrolle.

Peter Osteried´s unterhaltsam geschriebene Artikel, bieten ein großes Maß an Insiderwissen und befassen sich auch mit den damals wegweisenden Stunts und den „V8 Interceptor“, dem heimlichen Star der Reihe. Keine Frage, auch bei diesem Werk der Reihe, sieht und liest der Leser das Herzblut des Autors, aber trotz des umfangreichen Inhalts, hätte es an einigen Stellen etwas mehr sein können. So wären ausführlichere Biographien von einigen Produktionsbeteiligten wie Komponist Brian May oder „Wez“-Darsteller Vernon Wells wünschenswert gewesen.

Das Layout ist in hohem Grade gelungen und die aufwändige Bebilderung mit den tollen Kinoplakaten und Aushangbildern versprüht nostalgischen Charme. Aber leider sind einige unscharfe Bilder enthalten, die den sehr guten Gesamteindruck ein wenig mindern. Das Format des hochwertigen Hardcover-Buchs ist schön groß und kann restlos überzeugen. Bei meiner Ausgabe fielen bei der Bindung marginale Schwächen auf, durch diese der Buchrücken schief steht, aber dies ist natürlich zu verschmerzen.

 

Mad Max - Bewertung

Das Buch kann im Tele Movie Shop bestellt werden.

Mehr Infos zu den Filmbüchern unter: www.topfilm-buecher.de

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