Bericht Filmfest München 2015 Tag 4,5 und 6

Da wir jeden Tag mit Filme sichten beschäftigt sind, haben wir uns gedacht, das wir die Tage bündeln. Hier die nächsten Eindrücke, die eine Menge Empfehlungen enthalten:

Tag 4

Die Maßnahme

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Kurze Einschätzung: Manchen Filmemachern, wünscht man, dass ihre Filme maximalen Erfolg haben. Alexander Costea ist einer davon. Mit die Maßnahme liefert er ein unglaublichen Film ab, der einen emotional packt und inszenatorisch einfach perfekt ist. Da tuen die beiden Hauptdarsteller, die den Film gekonnt tragen, noch ihr übriges, obgleich nicht jeder mit dem recht konszequenten Ausgang konform geht.

8/10

Broadway Therapy

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Kurze Einschätzung: Amerikanische Komödien sind tot. Sollte man meinen, denn bei dem ganzen Schrott, den Hollywood da zusammenrührt, ist es echt schwer noch eine richtige zu finden. Da dieser Fikalhumor zwar dort gut ankommt, aber in gut situierten Kreisen eher zum regelmäßigen Kopfschütteln führt. Wenn man da einen recht unhaltsamen Bogdanowitsch sieht, der weiß wie man Komödien macht und mit allerhand peinlichen Zufällen und Situationskomik experimentiert, ist man doch erleichtert und schöpft wieder Hoffnung.

6,5/10

Escobar: Paradise Lost

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Kurze Einschätzung: Es ist das Regiedebüt des Schauspielers Andrea Di Stefano und für ein Debüt außerordentlich gut. Jedoch steht und fällt alles mit Benicio Del Toro als Escobar. Ein wahrer Besetzungcoup, jedoch unvorteilhaft für die anderen Charaktere, die regelmäßig in seinem Schatten dahin vegitieren. Dennoch verdammt spannend und mitreißend inszeniert. Das Portrait eines Massenmörders großartig in Szene gesetzt

8/10

Meet me in Montenegro

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Kurze Einschätzung: Was braucht man für eine gute Liebesromanze? Auf alle Fälle, sehenswerte Schauplätze wie z.B. Montenegro, eine witzige und zugleich fesselnde Liebesgeschichte, die nicht zu gekünzelt wirkt und natürlich muss die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmen. Das ist bei diesem Film alles der Fall, jedoch wie viele Filme will er am Ende zuviel und so bekommt der Zuschauer ein seichtes Happyend, was wiederum durch die Tragödie des anderen Liebespaars aufgebessert wird.

7,5/10

The Man in the Wall

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Kurze Einschätzung: Das beste kommt bekanntlich zum Schluss, was auch in diesem Fall den Tatsachen enspricht. „The Man in the Wall“ ist ein spannender und zugleich sehr verrücktes Kammerspiel , bei dem weder der Ausgang, noch die nächsten Handlungen der Charaktere vorhersehbar sind. Eben genau das, was man sich von einem Film wünscht.

9/10

Und damit sind wir schon am Ende, der nächste Bericht folgt in Kürze

P.S.: Zu Escobar: Paradise Lost sowie Meet Me in Montenegro haben wir Videomaterial von den Q&As für euch, ein Post folgt bald….

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