KRITIK – GIRLHOUSE

Girlhouse - BD Cover

Autor: Kevin Zindler

INHALT: Kylie Atkins (Ali Cobrin) ist zu beneiden: Die College-Studentin sieht gut aus und ist intelligent. Es mangelt der jungen Frau aber an Geld, das sie für ihr Studium dringend benötigt. Deswegen beginnt sie als Webcam-Girl zu arbeiten und nimmt am Projekt „Girlhouse“ teil, für das in einer abgelegenen, für die Zuschauer unbekannten Villa mehrere junge Frauen versammelt werden, die sich alle vor den im Haus zahlreich angebrachten Videokameras ausziehen. Zu den Damen, die damit eine Stange Geld machen wollen, gehören Janet (Chasty Ballesteros), Devon (Alyson Bath), Mia (Nicole Fox), Kat (Alice Hunter) und Heather (Elysia Rotaru). Schnell erregt Kylie die Aufmerksamkeit eines Users namens „LoverBoy“ (Slaine) – und setzt damit eine verhängnisvolle Ereigniskette in Gang. Kylies Kolleginnen erlauben sich einen Streich auf Kosten des zahlenden Kunden, was dieser nicht einfach auf sich sitzen lassen will. Er will Rache. Mit seinem technologischen Fachwissen macht er den geheimen Standort der Villa ausfindig. Die Bewohnerinnen müssen nun um ihr Leben kämpfen, während die Zuschauer über die Kameras alles mitverfolgen können…

 

© eOne Films / Concorde
© eOne Films / Concorde

 

Der „Slasher-Film“ ist ein kleines Phänomen. Bei einer recht großen Fülle von zweit bis dritt-klassigen Produktionen erscheinen alle paar Jahre auch immer wieder echte Granaten. So genießen Filme wie „Halloween“, „Freitag der 13.“ oder „Scream“ mittlerweile Kultstatus. Doch in den letzten Jahren haben sich gute Genre-Produktionen recht rar gemacht, so dass GIRLHOUSE letzten Endes positiv aus der Masse von Produktionen heraussticht.

Sei vorsichtig, mit wem du chattest – es könnte dein Killer sein! In seinem Regiedebüt lässt Trevor Matthews, der als Produzent von Festival-Hits wie JACK BROOKS: MONSTER SLAYER und THE SHRINE bereits die Aufmerksamkeit der Genre-Fans auf sich zog, die sexy Webcam-Bewohnerinnen des GIRLHOUSE auf einen wortkargen Psychopathen mit einer dunklen Vergangenheit treffen. Das Matthews mit seinem Erstlingswerk das Rad des klassischen „Slasher-Films“ nicht neu erfunden hat, sollte Fans des Genres nicht verzweifeln lassen. Denn trotz klischeebeladener Figuren, einer Story, bei der Überraschungen nahezu ausgeschlossen sind und dem Mangel an Dramatik, bietet GIRLHOUSE so gut wie alle Zutaten, die ein vernünftiger „Slasher“ mitbringen muss. Kreischende Mädels, die bei ihrer Flucht immer den falschen Weg einschlagen, viel nackte Haut und einen kompromisslosen Killer, der seine Opfer auf das Übelste massakriert und leiden lässt. Der Unterhaltungswert ist für den geneigten Fan über die gesamte Laufzeit relativ hoch, wobei das letzte Drittel den wütenden Killer von seiner besten Seite zeigt.

 

Girlhouse - Bewertung

AB 11. JUNI 2015 AUF DVD, BLU-RAY UND VOD ERHÄLTLICH!

 

DVD/Blu-Ray-Cover & Bild © und Eigentum von Concorde Home Entertainment und eOne Films.

 

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