KRITIK – AMERICAN FIGHTER 2 – DER AUFTRAG

© Studiocanal
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Autor: Florian Wurfbaum

Auch der zweite Teil der Kult-Action-Trash-Reihe „American Fighter“, produziert von den legendären Cannon-Studios, vermag heutzutage noch großartig zu unterhalten. Das Hauptdarsteller-Duo Michael Dudikoff und Steve James beweist erneut ihr exzellentes Charisma und gemeinsam machen Sie den Film zu einem Must-See Actioner für 80er Jahre Actionfans. „American Fighter 2 – Der Auftrag“ treibt den Trash-Faktor auf die Spitze, aber genau das macht den Film so unheimlich unterhaltsam.

Die Story ist natürlich auch in Teil 2 hanebüchend zusammengeschustert. Die Ranger Armstrong und Jackson werden beauftragt, das Verschwinden von mehreren Marines auf einer Karibikinsel zu untersuchen und dabei stoßen sie auf genmanipulierte Super Ninjas. Natürlich werden sämtliche Klischees bedient, aber diese werden so überspitzt dargestellt, dass es eine wahre Freude ist.

Michael Dudikoff spielt seine Rolle unverändert, nur das er diesmal nicht mehr ganz so wortkarg daherkommt (spricht gefühlte 10 Sätze), wie bei seinem ersten Einsatz als amerikanischer Ninja. Zu meiner Freude wurde die Rolle von Steve James zum einen ausgebaut und zum anderen charakterlich verändert (vom ernsten Ausbilder, zum coolsten sprücheklopfenden Sidekick aller Zeiten). Dabei stiehlt James, Dudikoff ein ums andere mal die Show und mausert sich mit zunehmender Laufzeit zum heimlichen Star des Films.

Im Gegensatz zum ersten Teil, ist in „American Fighter 2“ die temporeiche Action mit herrlich abgedrehten Slapstick-Klamauk gewürzt, der sich vorwiegend in den Jackson Kampfszenen wiederspiegelt. Dies führt zwar dazu, dass der Ninja-Actioner mit einem geringeren Gewaltgrad aufwartet, aber dafür sind die Kampfszenen letztendlich unterhaltsamer in Szene gesetzt, als in dem ernsteren Original von 1985.

 

American Fighter 2 - Bewertung

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